Photovoltaik privat

Photovoltaik für dein Zuhause

Eigenen Strom erzeugen, selbst verbrauchen und weniger aus dem Netz kaufen — geplant, montiert und angemeldet vom Fachbetrieb in Berlin und Brandenburg.

Wann eine eigene Anlage zu dir passt

Der größte Hebel ist nicht die Einspeisung, sondern der Eigenverbrauch.

Jede Kilowattstunde, die du selbst erzeugst und direkt im Haus verbrauchst, musst du nicht beim Versorger einkaufen. Genau daraus entsteht der wirtschaftliche Nutzen einer Photovoltaikanlage. Wer tagsüber wenig zu Hause ist, verschiebt Verbrauch dorthin, wo die Sonne scheint: Waschmaschine, Spülmaschine, Warmwasser oder das Laden des Autos lassen sich zeitlich steuern. Was dann noch übrig bleibt, wandert in den Speicher und deckt Abend und Nacht.

Der zweite Punkt ist Planbarkeit. Strompreise entwickeln sich in Sprüngen, deine eigene Erzeugung nicht. Eine Anlage auf dem eigenen Dach macht dich zwar nicht unabhängig vom Netz, sie nimmt dir aber einen erheblichen Teil des Bezugs ab und macht deine Energiekosten über Jahre besser kalkulierbar.

Richtig interessant wird es, wenn weitere Verbraucher dazukommen. Ein Elektroauto und eine Wärmepumpe erhöhen deinen Stromverbrauch deutlich — und damit auch den Anteil, den du selbst decken kannst. Wer beides plant, sollte die Anlage von Anfang an entsprechend auslegen statt später nachzurüsten.

  • Eigenverbrauch statt Netzbezug: der zentrale wirtschaftliche Hebel
  • Speicher verlängert die Nutzung des eigenen Stroms in Abend und Nacht
  • Wallbox und Wärmepumpe erhöhen den sinnvoll nutzbaren Eigenverbrauch
  • Planbare Energiekosten über die Lebensdauer der Anlage

Steuern: was für private Anlagen gilt

Zwei gesetzliche Regelungen vereinfachen private Photovoltaik erheblich.

Auf die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen auf und in der Nähe von Wohngebäuden gilt ein Umsatzsteuersatz von 0 Prozent (§ 12 Abs. 3 UStG). Für dich heißt das: Auf dem Angebot steht der Nettobetrag, ohne Umsatzsteuer obendrauf. Das betrifft Module, Speicher und die Montageleistung gleichermaßen, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Einnahmen und Entnahmen aus bestimmten Gebäudeanlagen sind nach § 3 Nr. 72 EStG einkommensteuerfrei. Für nach dem 31.12.2024 angeschaffte, in Betrieb genommene oder erweiterte Anlagen gilt die Grenze von 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit und insgesamt 100 kWp je Steuerpflichtigem oder Mitunternehmerschaft. Für ältere Anlagen gelten die bisherigen objektbezogenen Grenzen (§ 52 Abs. 4 EStG). Die Einordnung erfolgt im Einzelfall.

Quellen: § 12 Abs. 3 UStG, § 3 Nr. 72 EStG und § 52 EStG (Stand: 10.09.2026).

Hinweis

Diese Informationen sind allgemein gehalten und ersetzen keine Steuerberatung im Einzelfall. Ob und wie die Regelungen in deiner Situation greifen, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.

Speicher: Sonnenstrom auch am Abend nutzen

Die passende Speicherkapazität richtet sich nach deinem Verbrauch und dem gewählten System.

Ohne Speicher fließt der Überschuss des Tages ins Netz, und am Abend kaufst du Strom zurück. Ein Batteriespeicher dreht dieses Verhältnis: Er nimmt auf, was du mittags nicht brauchst, und gibt es abends und nachts wieder ab — also genau dann, wenn der Verbrauch im Haushalt typischerweise am höchsten ist.

Die passende Größe hängt von deinem Verbrauch, deinem Tagesablauf und der Anlagengröße ab. Unsere Pakete sind so geschnitten, dass sie den typischen Bedarf vom sparsamen Haushalt bis zur Familie mit Elektroauto abdecken. Wir rechnen dir im Angebot durch, welche Kombination aus Modulzahl und Speicher zu deinem Profil passt.

Ein Speicher kann grundsätzlich auch mit einer Ersatzstromfunktion ausgestattet werden, um bei Netzausfall wichtige Verbraucher weiter zu versorgen. Wie weit das sinnvoll ist, hängt stark vom Gebäude und deinen Erwartungen ab — wir besprechen das offen, statt es pauschal zu verkaufen.

Hersteller: Sungrow, Huawei und Alpha ESS

Wir beraten herstellerübergreifend statt auf eine Marke festgelegt.

Wir arbeiten mit Sungrow, Huawei und Alpha ESS. Alle drei liefern ausgereifte Wechselrichter- und Speichersysteme, unterscheiden sich aber in Detailfragen: Aufbau des Speichers, Erweiterbarkeit, Monitoring, Zusammenspiel mit Wallbox und Wärmepumpe. Welche Kombination für dich passt, hängt von deinem Gebäude und deinen Plänen ab — nicht davon, was wir gerade im Lager haben.

Montage, Inbetriebnahme und Anmeldung machen wir selbst. Du hast einen Ansprechpartner vom ersten Gespräch bis zur Übergabe, und du weißt, wer im Zweifel wieder auf dein Dach steigt.

Was kostet das?

Seriöse Preisangaben sind ohne Blick auf dein Dach nicht möglich. Modulzahl, Dachaufbau, Kabelwege, Zählerschrank, Gerüst und Speichergröße verändern das Ergebnis erheblich. Deshalb nennen wir hier keine Pauschalpreise, sondern rechnen dir dein Angebot konkret.

Einen ersten Anhaltspunkt bekommst du über unseren PV-Angebotsrechner. Für ein verbindliches Angebot mit Festpreis schickst du uns deine Eckdaten — die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Wenn du zusätzlich eine Wallbox oder eine Wärmepumpe planst, sag das gleich mit dazu; dann legen wir die Anlage passend aus. Für Hallen, Flachdächer und Betriebe findest du die Details unter Photovoltaik für Gewerbe.

Häufige Fragen

Ja, in vielen Fällen. Ein Ost-West-Dach liefert über den Tag verteilt gleichmäßiger Strom als ein reines Süddach, mit Spitzen am Morgen und am Abend. Das passt oft gut zum Verbrauch eines Haushalts. Entscheidend sind Dachfläche, Neigung, Verschattung und dein Verbrauchsprofil — das sehen wir uns beim Vor-Ort-Termin an.

Als Orientierung dient dein Jahresverbrauch und die Frage, wie viel Abend- und Nachtstrom du selbst decken willst. Die Speichergröße hängt vom Hersteller und Paket ab; die aktuellen Varianten findest du im Angebotsrechner. Größer ist nicht automatisch besser: Ein Speicher, der über das Jahr nur selten voll genutzt wird, verlängert die Amortisation.

Ja, und genau darauf legen wir die Anlage aus, wenn du es planst. Wichtig sind ausreichend Reserve im Zählerschrank, passende Leerrohre und ein Wechselrichter, der die spätere Erweiterung mitmacht. Wer das von Anfang an mitdenkt, spart sich teure Nacharbeiten.

Nach dem Vor-Ort-Termin bekommst du ein schriftliches Angebot mit Komponenten und Festpreis. Den Zeitraum für Montage und Inbetriebnahme stimmen wir nach der technischen Prüfung mit dir ab. Dazu kommen die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Registrierung im Marktstammdatenregister, die wir für dich übernehmen.

Eine Standardanlage schaltet sich bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. Notstrom- oder Ersatzstromfunktionen sind technisch möglich, unterscheiden sich aber deutlich in Umfang und Aufwand. Wenn dir das wichtig ist, sag es früh — die Entscheidung beeinflusst die Wahl von Wechselrichter und Speicher.

Nein. Wir kümmern uns um die Anmeldung beim Netzbetreiber und um die Eintragung im Marktstammdatenregister. Du unterschreibst, wir erledigen den Papierkram und melden uns, wenn etwas von dir gebraucht wird.

Angebot für deine Photovoltaikanlage

Schick uns deine Eckdaten — wir melden uns persönlich, schauen uns dein Dach an und rechnen dir ein Angebot mit Festpreis.

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